Sozialbilanz 2020 - Sozialgenossenschaft Efeu - Gen. 

Inhaltsverzeichnis

1.           PRÄMISSE/EINFÜHRUNG.. 6

2.           METHODIK UND VORGEHENSWEISE ZUR GENEHMIGUNG, VERÖFFENTLICHUNG UND VERBREITUNG DER SOZIALBILANZ. 6

3.           ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR ORGANISATION.. 7

Geografische Tätigkeitsgebiete. 7

Werte und Ziele (Mission der Organisation – laut Satzung/Gründungsakt) 7

Tätigkeiten laut Satzung und Gesellschaftszweck (Art. 5, GvD Nr. 117/2017 und/oder Art. 2, GvD Nr. 112/2017 oder Art. 1, Ges. Nr. 381/1991). 8

Sonstige sekundäre Tätigkeiten bzw. Tätigkeiten die instrumentell zur Haupttätigkeit sind. 8

Verbindungen mit anderen Organisationen des Dritten Sektors (Eingliederung in Netzwerke, soziale Unternehmensgruppen...). 8

Bezugsrahmen/Kontext/Hintergrund. 8

Geschichte Der Organisation. 8

4.           AUFBAU, FÜHRUNG UND VERWALTUNG.. 10

Aufbau und Zusammensetzung der sozialen Mitgliederbasis. 10

Governance- und Kontrollsystem, Gliederung, Verantwortung und Zusammensetzung der Organe. 10

Ernennungsform und Amtsdauer. 11

Anzahl VWR-Sitzungen/Jahr + durchschnittliche Teilnahme. 11

Art des Kontrollorgans. 11

Erfassung der wichtigsten Stakeholder. 13

Systeme zur Feedback-Erfassung. 15

Kommentare zu den Daten. 15

5.           PERSONEN, DIE FÜR DIE ORGANISATION TÄTIG SIND.. 17

Art, Anzahl und Zusammensetzung des Personals (vergütet oder ehrenamtlich). 17

Art des beschäftigten Personals (Zusammensetzung). 17

Umgesetzte Weiterbildungs- und Aufwertungsprojekte/maßnahmen. 20

Arbeitsverträge der Beschäftigten. 20

Art der Tätigkeiten, die von Ehrenamtlichen durchgeführt werden. 21

Zusammensetzung der Vergütungen, Löhne, Amtsentschädigungen und Spesen-rückvergütungen für ehrenamtliche Mitarbeiter „Bezüge, Honorare oder Entgelte jeglicher Natur für Mitglieder der Verwaltungs- und Kontrollorgane, Führungskräfte und Mitglieder“. 21

Verhältnis zwischen maximalem und minimalem Brutto-Jahreslohn der Beschäftigten der Organisation. 21

Falls für Ehrenamtliche die Möglichkeit der Spesenrückvergütung gegen Vorlage einer Eigenerklärung in Anspruch genommen wird: Regelung, Jahres-Gesamtbetrag der Spesenrückvergütungen und Anzahl der NutzerInnen. 21

6.           ZIELE UND TÄTIGKEITEN.. 22

Wertedimensionen und Social-Impact-Ziele (kurz-, mittel-, langfristig). 22

Output. 24

Empfängertypen (Sozialgenossenschaften des Typs A). 25

Art externer Tätigkeiten (Treffen/Veranstaltungen zusammen mit der lokalen Bevölkerung). 25

Weitere Empfängertypen, die nicht in der obigen Auflistung vorkommen. 25

Outcome für direkte und indirekte Empfänger und Stakeholder. 25

Organisations-, Management- und Qualitätszertifikate (falls vorhanden) 26

Erläuterung des Verwirklichungsgrades der festgesetzten Managementziele, allfällige für die Verwirklichung (oder mangelnde Verwirklichung) der festgesetzten Ziele relevante Faktoren beschreiben. 26

Elemente/Faktoren, welche die Verwirklichung der institutionellen Zwecke kompromittieren könnten und Verfahren zur Vermeidung solcher Situationen. 26

7.           WIRTSCHAFTLICH-FINANZIELLE SITUATION.. 27

Herkunft der wirtschaftlichen Ressourcen mit getrennter Angabe öffentlicher und privater Einnahmen. 27

Fähigkeit zur Diversifizierung der Auftraggeber. 28

Spezifische Informationen zu Spendensammlungen/fundraising/crowfounding (falls vorgesehen). 29

Allgemeine und spezifische Zwecke der Spendensammlungen im Bezugszeit-raum, verwendete Instrumente zur Information der Öffentlichkeit bzw. Informationskampagnen über die gesammelten Spenden und deren Einsatz  29

Meldungen der Verwaltungsratsmitglieder betreffend allfälliger Schwachpunkte im Management und Erläuterung der entsprechenden Gegenmaßnahmen. 29

8.           SONSTIGE NICHTFINANZIELLE INFORMATIONEN.. 30

Für die Abfassung der Sozialbilanz relevante Rechtsstreitigkeiten/anhängige Streitfälle/Verfahren/Strafbescheide  30

Weitere Aspekte sozialer Natur, Gleichberechtigung der Geschlechter, Wahrung der Menschenrechte, Bekämpfung der Korruption etc. 30

Informationen zu den Versammlungen der mit der Verwaltung und Genehmigung der Bilanz betrauten Organe, Anzahl der TeilnehmerInnen. 30

In den Versammlungen behandelte, relevante Themen und getroffene Entscheidungen. 30

Die Genossenschaft/das Sozialunternehmen hat das Organisationsmodell lt. Ges. 231/2001 eingeführt? Nein. 30

Die Genossenschaft/das Sozialunternehmen hat die Legalitätsbewertung erhalten? Nein. 30

Die Genossenschaft/das Sozialunternehmen hat Qualitätszertifizierungen für die Dienstleistungen/Produkte/Prozesse erhalten? Nein. 30

9.           ÜBERWACHUNG DER SOZIALBILANZ DURCH DAS KONTROLLORGAN (Methoden zur Durchführung der Ergebnisse). 31

Bericht der Kontrollstelle. 31

 

 

  1. PRÄMISSE/EINFÜHRUNG

In unserer Sozialgenossenschaft Efeu leben Jugendliche mit Wahrnehmungsstörungen, die nach dem Affolter-Modell im Thalhofer zu einem selbstbestimmten Leben unterstützt werden.
Ein Klient schreibt: "Eine Wahrnehmungsstörung ist, wenn im Gehirn bestimmte Sachen durcheinander gehen und man kann es nicht wahrnehmen wie die anderen Leute" und weiter sein Dasein im Efeu: "Dass es besser geht, und dass ich besser arbeiten kann, und dass ich mich gut konzentrieren kann, und dass ich mich beruhigen kann. Mir geht es beim Arbeiten gut".
Jeder einzelne wird in seinen Bemühungen unterstützt. Das therapeutische Wohnen und Arbeiten in einer familiären Struktur steigert die Lebensqualität der Klienten und trägt zum Wohle ihrer Familien bei. Junge Mitarbeiter haben hier einen guten Arbeitsplatz.
Möge uns die Freude alle Tage geleiten.

Dr. Maria Theresia Noflatscher - Präsidentin

 

 

  1. METHODIK UND VORGEHENSWEISE ZUR GENEHMIGUNG, VERÖFFENTLICHUNG UND VERBREITUNG DER SOZIALBILANZ

Die Informationen und Daten, die in dieser Sozialbilanz angeführt sind, beziehen sich, falls nicht anders angegeben, auf das Jahr 2020 bzw. auf den Stichtag 31.12.2020.
Gemäß Art. 2423-ter ZGB wird darauf hingewiesen, dass alle Posten des Jahresabschlusses mit den Posten des vorangehenden Geschäftsjahres vergleichbar sind, sodass keiner dieser Posten angepasst werden musste.
Die Grundsätze für die Bewertung der Posten des Jahresabschlusses und für die Wertberichtigungen entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen des ZGB sowie den nationalen Rechnungslegungsstandards des OIC, des Standardsetzers für Italien. Die angewandten Grundsätze sind dieselben wie im Vorjahr.
Gemäß Art. 2427, Abs. 1, Nr. 1 ZGB werden die wichtigsten Bewertungsgrundsätze, die gemäß der in Art. 2426 ZGB enthaltenen Bestimmungen angewandt wurden, aufgeführt und zwar unter besonderer Berücksichtigung jener Posten des Jahresabschlusses, für welche der Gesetzgeber andere Bewertungs- und Wertberichtigungsgrundsätze zulässt oder für welche keine gesonderten Grundsätze vorgesehen sind.

Die Sozialbilanz wurde am 09.06.2021 vom Verwaltungsrat und am 24.06.2021 von der Mitgliederversammlung genehmigt und auf der Homepage der Sozialgenossenschaft Efeu veröffentlicht.

 

  1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR ORGANISATION

Informationen zur Organisation:

Bezeichnung der Organisation

Sozialgenossenschaft Efeu - Gen.

Steuernummer

02361790211

MwSt.-Nr.

02361790211

Rechtsform und Qualifikation gemäß Kodex des Dritten Sektors

Sozialgenossenschaft des Typs A

Adresse des Rechtssitzes und anderer Geschäftsstellen

UNTEREBEN 5 - BRIXEN (BZ)

Nr. Eintragung in das Genossenschaftsregister

A146134

Telefon

0472 694004

Fax

/

Webseite

www.efeusozial.it

E-Mailadresse

info@efeusozial.it

Pec-Adresse

efeusozial@legalmail.it

Ateco-Kodexe

  94.99.90     

88 Sozialwesen (ohne Heime)

Geografische Tätigkeitsgebiete

Die Sozialgenossenschaft Efeu hat ihren Sitz in Brixen, Untereben 5. Ebenso ist dort die Tagesförderstätte für junge Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) nach der Schulpflicht untergebracht. Der "Thalhofer" ist im Besitz des Südtiroler Kinderdorfes und bietet ideale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung dieser jungen Menschen. Vorwiegend kommen sie aus Brixen und den näheren Gemeinden, aber auch aus dem Unterland.

Werte und Ziele (Mission der Organisation – laut Satzung/Gründungsakt)

Die Genossenschaft bezweckt im allgemeinen Interesse der Gesellschaft die Förderung des Menschen und die soziale Integration der Bürger, ob diese nun Mitglied sind oder nicht, insbesondere für gesellschaftlich benachteiligte Menschen; dazu setzt sie menschliche Ressourcen und verfügbare Mittel ein.
Sie richtet sich nach den Grundsätzen der Solidarität und der Gegenseitigkeit und hat die Erbringung von sozialsanitären, kulturellen und erziehungsbezogenen Dienstleistungen auf unternehmerischer Basis zum Ziel.
Das Ziel der arbeitenden Mitglieder ist es, durch eine gemeinsame Führung und die eigene Arbeitstätigkeit die Beschäftigung und bessere wirtschaftliche, soziale und berufliche Bedingungen zu sichern.

Tätigkeiten laut Satzung und Gesellschaftszweck (Art. 5, GvD Nr. 117/2017 und/oder Art. 2, GvD Nr. 112/2017 oder Art. 1, Ges. Nr. 381/1991)

Die Genossenschaft führt zur Umsetzung der Zielsetzungen folgende Tätigkeiten aus:

  • Führung von geschützten Wohn- und Arbeitsbereichen, deren Aufbau den Erfordernissen der Betreuten entspricht;
  • Ausbildung von Personal gemäß therapeutischen Erkenntnissen, die den Erfordernissen der Betreuten entsprechen;
  • Durchführung von Informationsmaßnahmen, um die Öffentlichkeit auf die Bedürfnisse der Betreuten hinzuweisen.

Zielgruppen der Dienstleistungen, die von der Genossenschaft erbracht werden, sind Personen mit schweren Wahrnehmungsstörungen und deren Angehörige.

Sonstige sekundäre Tätigkeiten bzw. Tätigkeiten die instrumentell zur Haupttätigkeit sind

Die Genossenschaft übt keine sekundären Tätigkeiten aus.

Verbindungen mit anderen Organisationen des Dritten Sektors (Eingliederung in Netzwerke, soziale Unternehmensgruppen...)

Netzwerke (Bezeichnung und Zutrittsjahr):

Bezeichnung

Zutrittsjahr

Lega Nazionale delle cooperative e mutue

2003

Konsortien:

Vorname

 

Sonstige Beteiligungen und Anteile (Nominalwert):

Sonstige Beteiligungen

Anteile

 

 

Bezugsrahmen/Kontext/Hintergrund

Die Genossenschaft gehört der Lega Nazionale delle cooperative e mutue mit Sitz in Rom und der territorialen Einrichtung derselben, d. h. dem Coopbund Südtirol an und nimmt deren Statute an.

Geschichte Der Organisation

Eltern von jungen Menschen mit Wahrnehmungsstörungen schlossen sich im Jahr 2003 zusammen, um eine geeignete Form der Förderung für ihre Kinder zu finden. Aus eigener Erfahrung wussten sie um die besonderen Bedürfnisse der Betroffenen und konnten in Südtirol kein passendes Förderangebot finden. Vom Kleinkindalter bis hin zur Volljährigkeit nahmen die Förderungsmöglichkeiten für behinderte Kinder ständig ab. Diese Sorge vor der Zukunft hinterließ bei den Eltern ein Gefühl der Hilflosigkeit. Schon bald wurde das Ziel klar: eine neue Form der Förderung im Raum Südtirol etablieren. Schließlich wurde im Jahr 2001 in St. Gallen ein Ort gefunden, den sich die Gründungseltern auch für ihre Kinder vorstellen konnten: er verband Leben und Arbeiten nach dem Modell von Frau Affolter und bot auch die Förderung in einer familiären Kleingruppe. Durch die positiven Erfahrungen, die mit dem Affoltermodell® gesammelt wurden, war es nun das Ziel in Brixen ein Kompetenzzentrum zu gründen, das mit diesem Modell arbeitet. So entstand im Jahr 2005 die Sozialgenossenschaft Efeu. Erstmals befand sich die Tagesförderstätte in den Räumlichkeiten der Seeburg. Nach langen Planungs- und Bauzeiten übersiedelte die Sozialgenossenschaft im Jahr 2014 in den “Thalhofer Hof”, wo sie bis heute besteht und wächst.

 

 

 

  1. AUFBAU, FÜHRUNG UND VERWALTUNG

Aufbau und Zusammensetzung der sozialen Mitgliederbasis

Anzahl

Art der Mitglieder

0

Arbeitende Mitglieder

30

Freiwillige Mitglieder

0

NutznießerInnen der Dienstleistungen mit Mitgliedschaft

0

Juridische Personen/Mitglieder

0

Unterstützende Mitglieder und Fördermitglieder

 

Governance- und Kontrollsystem, Gliederung, Verantwortung und Zusammensetzung der Organe

Daten Verwaltungsräte – VWR:

Name und Nachname Verwalter

Vertreter einer juridischen Person (ja/nein)

Geschlecht

Alter

Datum des Amtsantritts

Etwaige Verwandtschaft mit mindestens einem anderen Verwalter

Anzahl Mandate

Funktionen in Kontroll-, Risiko-, Ernennungs-, Vergütungs- und Nachhaltigkeitsausschüssen

Mitglied im VWR von Tochter- und/oder Muttergesellschaften bzw. in der Gruppe/im Konsortium

Angeben, ob es sich um PräsidentIn/ VizepräsidentIn/ Delegierter/Bevollmächtigter handelt bzw. andere wichtige Informationen angeben

Maria Theresia Noflatscher

Nein

w

57

16.04.2015

Nein

2

Nein

Nein

Präsidentin

Andreas Kronbichler

Nein

m

61

18.04.2018

Nein

1

Nein

Nein

Vizepräsident

Ida Rabensteiner

Nein

w

75

02.05.2006

Nein

5

Nein

Nein

 

Agnes Mair

Nein

w

62

03.06.2003

Nein

6

Nein

Nein

 

Theresia Rottensteiner

Nein

w

56

03.06.2003

Nein

6

Nein

Nein

 

Maria Ploner

Nein

w

57

18.04.2018

Nein

1

Nein

Nein

 

 

Beschreibung der Mitglieder des Verwaltungsrates:

Anzahl

VWR-Mitglieder

6

Mitglieder gesamt (Personen)

1

davon Männer

5

davon Frauen

0

davon Personen mit Benachteiligung

6

davon Personen ohne Benachteiligung

0

davon arbeitende Mitglieder

6

davon freiwillige Mitglieder

0

davon NutznießerInnen mit Mitgliedeschaft

0

davon unterstützende Mitglieder bzw. Fördermitglieder

0

davon Vertreter einer juridischen Person

0

Sonstiges

Ernennungsform und Amtsdauer

Die Genossenschaft wird von einem Verwaltungsrat verwaltet, der aus mindestens zwei und höchstens neun Verwaltungsräte besteht. Sie werden aus den verschiedenen Kategorien der Gesellschafter gewählt und bleiben für drei Jahre im Amt. Derzeit besteht der Verwaltungsrat aus sechs Personen.

Der Verwaltungsrat im Amt wurde in der Mitgliederversammlung vom 19/04/2018 gewählt. Nach Rücktritt von Peter Bernhard Noflatscher übnahm Maria Theresia Noflatscher am 28.07.2020 die Präsidentschaft und bleibt bis zum Ende der lauf. Legislaturperiode im Amt.

Anzahl VWR-Sitzungen/Jahr + durchschnittliche Teilnahme

Im Jahr 2020 traf sich der Verwaltungsrat zu vier Sitzungen. Durch den Ausbruch von Covid-19 wurde die Tätigkeit der Genossenschaft eingeschränkt und durch das Verbot von Menschenansammlungen weniger Sitzungen abgehalten. Die durchschnittliche Teilnahme war mit insgesamt einer einzigen entschuldigten Abwesenheit ausgezeichnet.

Rechtspersonen:

Name

Typologie

 

 

Art des Kontrollorgans

Die Ernennung von Aufsichtsrat und Rechnungsprüfer ist nicht vorgeschrieben und deshalb sind diese Organe in der Genossenschaft nicht vorhanden.

Teilnahme und Teilnahmemethoden der Mitglieder (letzte 3 Jahre):

Jahr

Mitgliederversammlung

Datum

Tagesordnungspunkte

% Teil-nahme

% Voll-machten

2018

Mitgliederversammlung

19.04.2018

1. Begrüßung der Mitglieder und Ehren-          gäste
2. Ernennung der Stimmzähler
3. Genehmigung des Protokolls der letzten Vollversammlung
4. Tätigkeitsbericht 2017 und Vorschau 2018
5. Bericht des Leiters der Tagesförderstätte
6. Vorstellung und Genehmigung der Bilanz 2017
7. Wahl des neuen Verwaltungsrates
8. Grußworte der Ehrengäste

50%

0

2019

Mitgliederversammlung

07.05.2019

1. Begrüßung der Mitglieder und Ehrengäste
2. Genehmigung des Protokolls der letzten Vollversammlung
3. Vorstellung und Genehmigung der Bilanz 2018
4. Tätigkeitsbericht 2018 und Vorschau 2019
5. Vorstellung und Bericht der Leiterin der Tagesförderstätte
6. Grußworte der Ehrengäste

40%

0

2020

Mitgliederversammlung

24.06.2020

1. Begrüßung der Mitglieder und Ehrengäste
2. Genehmigung des Protokolls der letzten Vollversammlung
3. Vorstellung und Genehmigung der Bilanz 2019
4. Beschlussfassung über die Zuweisung des Überschusses
5. Tätigkeitsbericht 2019 und Vorschau 2020
6. Bericht der Leiterin der Tagesförderstätte
7. Grußworte der Ehrengäste

33%

0

 

Die Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder darum ersuchen oder von einem Verwalter für erforderlich erachtet wird. Sie wird mindestens einmal pro Jahr einberufen, um den Jahresabschluss zu genehmigen. Die Mitglieder haben keine Themenbereiche zur Aufnahme in die Tagesordnung beantragt.

 

 

Die Mitglieder sind angehalten die Tätigkeit der Genossenschaft zu verfolgen. Sie sollen untereinander in Beziehung treten, sich über Projekte, Dienste, Unterstützungen informieren, Probleme ansprechen und Bedürfnisse anmelden. Dies ermöglicht und fördert die demokratische Führung der Genossenschaft. Mitglieder  haben das Recht, die Aufnahme von Tagesordnungspunkten in der Mitgliederversammlung zu beantragen.

 

Erfassung der wichtigsten Stakeholder

Art der Stakeholder:

Art der Stakeholder

Methode der Einbindung

Intensität der Beteiligung

Personal

Es werden wöchentliche Teamsitzungen abgehalten, bei denen die MitarbeiterInnen Wünsche bzw. Vorschläge einbringen können. Einmal im Jahr findet ein individuelles Mitarbeitergespräch zwischen den einzelnen Teammitgliedern und der Strukturleiterin statt. Zudem finden jährlich mehrere externe Supervisionen (abgehalten von schweizer Therapeuten im Affolter-Modell) statt. Die MitarbeiterInnen haben die Möglichkeit diverse Fort- und Weiterbildungskurse zu besuchen. Wir legen großen Wert auf die kontinuierliche Weiterbildung des Personals.

4- Co-Produktion

Mitglieder

Unsere Mitglieder werden zu den  Mitgliederversammlungen eingeladen sowie zu anderen Festlichkeiten. Wir gewähren ihnen jederzeit Einblick in den Alltag der Tagesförderstätte und im Sinne des Demokratieprinzips haben sie die Möglichkeit Anträge zu stellen und Vorschläge einzubringen. Diesbezüglich ist die Kontaktaufnahme mit der Präsidentin sowie mit der Leiterin der Einrichtung jederzeit möglich.

3- Co-Programmierung/ Planung

GeldgeberInnen

Wir sind sehr dankbar für die erhaltenen Spenden und freuen uns immer wieder, die Spender in unsere Struktur einzuladen. Somit können sie sich vor Ort von der täglichen Arbeit mit den KlientInnen ein Bild machen.

1- Information

KundInnen/NutznießerInnen

Die Grundlage für die Beteiligung der KlientInnen ist eine funktionierende Kommunikation zwischen den MitarbeiterInnen und den KlientInnen selbst. Dies erreichen wir durch das Bezugspersonensystem, das vorsieht, dass jeder Klient einem Mitarbeiter zugeteilt ist. In diesem Mitarbeiter findet der Klient einen Gesprächspartner, bei dem er die Möglichkeit hat, seine Wünsche zu äußern und nach seinen Vorlieben gefragt wird. Die KlientInnen werden so weit wie möglich in die Planung des Tagesablaufes eingebunden. So können sie die Gestaltung der Nachmittage, Ausflüge, Speiseplans, Freizeitaktivitäten usw. mitgestalten. Auch bei der jährlichen IP-Planung werden die KlientInnen aktiv eingebunden. Wir legen in unserer täglichen Arbeit großen Wert auf die Selbstbestimmung seitens der KlientInnen.

3- Co-Programmierung/ Planung

Lieferanten

Für Lieferanten ist keine Einbindung vorgesehen.

Nicht vorhanden

Öffentliche Verwaltung

Die Sozialgenossenschaft Efeu erbringt im Auftrag der Bezirksgemeinschaften  sowie des Südtiroler Sanitätsbetriebes sozialpädagogische- und ergotherapeutische Leistungen. Die Genossenschaft befolgt die Vorgaben, die in den jeweiligen Vereinbarungen festgehalten sind.

3- Co-Programmierung/ Planung

Allgemeinheit

Die Allgemeinheit ist eingeladen, sich über unsere Homepage und den Sozialen Netzwerken über unsere Tätigkeit zu informieren. Besuche der Tagesstätte sind nach Vereinbarung mit der Strukturleitung jederzeit möglich. Ziel ist es, die Gesellschaft im Umgang mit Menschen mit Wahrnehmungsstörungen zu sensibilisieren sowie auf die Affolter-Therapiemethode aufmerksam zu machen.

1- Information

 

Anteil der öffentlichen Partnerschaften: 0,00%

 

Einflussniveau und Priorität

SKALA:

1- Information

2- Beratung/Rücksprache

3- Co-Programmierung/Planung

4- Co-Produktion

5- Co-Management

Art der Zusammenarbeit:

Beschreibung

Art der Organisation/des Subjektes

Art der Zusammenarbeit

Form der Zusammenarbeit

 

 

 

 

Systeme zur Feedback-Erfassung

0 ausgegebene Fragebögen

0 eingeleitete Feedback-Verfahren

Kommentare zu den Daten

Die Erfassung der Zufriedenheit der Beschäftigten wird in den Teamsitzungen ermittelt.
Die KlientInnen haben ein Recht auf Mitbestimmung, ihre Meinung zu äußern sowie Ideen einzubringen. Sie werden u. A. bei der Planung, der Durchführung sowie der Evaluation ihres individuellen Entwicklungsprogramms einbezogen. Für Klienten und deren Angehörige gibt es Gespräche mit den Bezugspersonen, Sprechstunden bei der Strukturleitung sowie ein jährliches Mitbestimmungstreffen.
Die Auftragsgeber werden jährlich zur Evaluation der Zielerreichung eingeladen, wie es in der Vereinbarung vorgesehen ist.

 

  1. PERSONEN, DIE FÜR DIE ORGANISATION TÄTIG SIND

Art, Anzahl und Zusammensetzung des Personals (vergütet oder ehrenamtlich)

Beschäftigungen/Auflösungen:

Anzahl

Beschäftigte

7

Gesamtzahl der Beschäftigten im Bezugsjahr

1

Männer

6

Frauen

4

Unter 35

2

Über 50

 

Anzahl

Auflösungen

0

Gesamtzahl der Entlassungen/Kündigungen im Bezugsjahr

0

Männer

0

Frauen

0

Unter 35

0

Über 50

Einstellungen/Umwandlungen:

Anzahl

Einstellungen

1

Neueinstellungen im Bezugsjahr*

0

Männer

1

Frauen

1

Unter 35

0

Über 50

 

Anzahl

Umwandlungen

0

Umwandlungen im Bezugsjahr*

0

Männer

0

Frauen

0

Unter 35

0

Über 50

 

*  Aufnahme von Arbeitslosen/Praktikanten           * von befristet auf unbefristet

oder anderweitig Beschäftigten

Art des beschäftigten Personals (Zusammensetzung)

Personal nach Einstufung und Vertragsart:

Arbeitsvertrag

Mit unbefristetem Vertrag

Mit befristetem Vertrag

Gesamt

6

1

Führungskräfte

0

0

Quadri

0

0

Angestellte

6

1

Arbeiter

0

0

Gelegenheitsarbeiter

0

0

Sonstiges

0

0

 

 

Zusammensetzung des Personals nach Dienstalter:

 

Angestellt am 2020

Angestellt am 2019

Gesamt

7

6

< 6 Jahre

5

4

6-10 Jahre

1

1

11-20 Jahre

1

1

> 20 Jahre

0

0

 

Anzahl Beschäftigte

Profile

7

Totale Beschäftige

0

Verantwortliche/r eines strategischen Unternehmensbereiches

0

Geschäftsleitung/Unternehmensleitung

0

KoordinatorIn einer operativen Einheit und/oder von komplexen Diensten

0

Büroleitung/KoordinatorIn

0

Davon ErzieherInnen

0

Davon PflegehelferInnen (OSS)

0

ArbeiterInnen

0

KinderbetreuerInnen

0

HausbetreuungshelferInnen

0

AnimateurInnen

0

Kulturelle MediatorInnen

0

LogopädInnen

0

PsychologInnen

0

SoziologInnen

0

Fachpersonen für die Arbeitseingliederung

0

FahrerInnen

0

Landwirtschaftliche MitarbeiterInnen

0

Fachpersonen für Umwelthygiene

0

KöchInnen

0

KellnerInnen

1

Sozialpädagogin

2

Ergotherapeutinnen

3

SozialbetreuerInnen

1

Verwaltungsmitarbeiterin

 

 

 

 

 

Davon benachteiligte MitarbeiterInnen

 

0

Beschäftigte mit Anstellungsverhältnis insgesamt

0

davon Beschäftigte mit bescheinigter Benachteiligung (lt. Ges. Nr. 381/1991 etc.)

0

davon Beschäftigte mit anderweitiger, nicht bescheinigter Benachteili-gung (in sozial schwierigen Situationen)

 

Praktikanten, stage, ZivildienerInnen

 

1

Insgesamt

1

davon Praktika und stage

0

davon ZivildienerInnen

Bildungsniveau der Beschäftigten:

Anzahl Beschäftigte

Bildungsniveau

0

Forschungsdoktorat

0

Master 2.Ebene

0

Magister/Magistra

0

Master 1.Ebene

3

Bachelor

4

Oberschulabschluss

0

Mittelschulabschluss

0

Sonstiges

Art der Beschäftigten mit bescheinigter und nicht bescheinigter Benachteiligung:

Gesamtzahl

Art der Benachteiligung

davon Beschäftigte

davon Praktika und stage

0

Benachteiligte Personen insgesamt

0

0

0

Körperlich und/oder geistig beeinträchtigte Personen lt. Ges. 381/91

0

0

0

Personen mit psychischer Beeinträchtigung lt. Ges. 381/91

0

0

0

Personen mit Abhängigkeiten lt. Ges. 381/91

0

0

0

Minderjährige im arbeitsfähigen Alter mit einer schwierigen familiären Situation lt. Ges. 381/91

0

0

0

Inhaftierte und Internierte in den Strafvollzugsanstalten lt. Ges. 381/91

0

0

0

sozial Benachteiligte (ohne Bescheinigung) oder stark Benachteiligte gemäß EU-Verordnung 651/2014 , die nicht bereits im Verzeichnis aufscheinen

0

0

0 Anzahl der Beschäftigten mit Benachteiligung, die Mitglieder der Genossenschaft sind

0 Anzahl der Beschäftigten mit Benachteiligung und unbefristetem Vertrag

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen:

Anzahl Ehrenamtliche

Art der Ehrenamtlichen

0

Gesamtzahl

0

Davon ehrenamtliche Mitglieder

0

Davon ehrenamtliche ZivildienerInnen

Umgesetzte Weiterbildungs- und Aufwertungsprojekte/maßnahmen

Berufliche Weiterbildung:

Stunden gesamt

Thema

Anzahl TeilnehmerInnen

Weiterbildungsstunden pro Kopf

Verpflichtend/ fakultativ

Getragene Kosten

172

Affolter-Modell

4

43

Verpflichtend

7.403

Weiterbildung Gesundheit und Sicherheit:

Stunden gesamt

Thema

Anzahl TeilnehmerInnen

Weiterbildungsstunden pro Kopf

Verpflichtend/ fakultativ

Getragene Kosten

0

0

0

0

0

0

Arbeitsverträge der Beschäftigten

Vertragstyp und Arbeitszeiten:

Anzahl

Unbefristet

Vollzeit

Teilzeit

6

Insgesamt

3

3

1

davon Männer

1

0

5

davon Frauen

2

3

 

Anzahl

Befristet

Vollzeit

Teilzeit

1

Insgesamt

1

0

0

davon Männer

0

0

1

davon Frauen

1

0

 

Anzahl

Saisons-/Gelegenheitsarbeit

0

Insgesamt

0

davon Männer

0

davon Frauen

 

Anzahl

Saisons-/Gelegenheitsarbeit

0

Insgesamt

0

davon Männer

0

davon Frauen

Art der Tätigkeiten, die von Ehrenamtlichen durchgeführt werden

Es gibt keine ehrenamtlichen Mitarbeiter in unserer Sozialgenossenschaft. 
Die Mitglieder des Verwaltungsrates erbringen ihre Leistungen ehrenamtlich.

Zusammensetzung der Vergütungen, Löhne, Amtsentschädigungen und Spesenrückvergütungen für ehrenamtliche Mitarbeiter „Bezüge, Honorare oder Entgelte jeglicher Natur für Mitglieder der Verwaltungs- und Kontrollorgane, Führungskräfte und Mitglieder“

 

Art der Vergütung

Bruttoentgelt pro Jahr

Mitglieder Verwaltungsrat

Spesenrückvergütung

245 €

Aufsichtsräte/Mitglieder Kontrollorgan

Nicht definiert

0

Führungskräfte

Nicht definiert

0

Mitglieder

Nicht definiert

0

Angewandte Kollektivverträge für die Beschäftigten: Für die Beschäftigten wird der Kollektivvertrag für Sozialgenossenschaften angewandt. 

Verhältnis zwischen maximalem und minimalem Brutto-Jahreslohn der Beschäftigten der Organisation

3.385/1.997 €

Falls für Ehrenamtliche die Möglichkeit der Spesenrückvergütung gegen Vorlage einer Eigenerklärung in Anspruch genommen wird: Regelung, Jahres-Gesamtbetrag der Spesenrückvergütungen und Anzahl der NutzerInnen

Jahresgesamtbetrag der Spesenrückvergütungen für Ehrenamtliche: 0,00 €

Anzahl der EmpfängerInnen: 0

Regelung der Spesenrückvergütungen für Ehrenamtliche:

Den ehrenamtlichen Gesellschaftern, die ihre Tätigkeit innerhalb der Genossenschaft unentgeltlich zwecks Umsetzung der Ziele der Genossenschaft ausführen, können ausschließlich tatsächlich getragene und belegte Ausgaben rückvergütet werden.

  1. ZIELE UND TÄTIGKEITEN

Wertedimensionen und Social-Impact-Ziele (kurz-, mittel-, langfristig)

Wirtschaftliche Entwicklung des Einzugsgebietes, Fähigkeit zur Schaffung wirtschaftlichen Mehrwerts, Aktivierung „gemeinschaftlicher“ wirtschaftlicher Ressourcen ist Steigerung des Durchschnittseinkommens oder des durchschnittlichen Nettovermögens pro Kopf:

nicht vorhanden

Demokratische und inklusive Governance, Umsetzung von multi-stakeholder-governance-modellen (stakeholder engagement) ist Steigerung der Anzahl an Frauen/Jugendlichen/sonstigen Kategorien (?) in Entscheidungsorganen (% Frauen/Jugendliche/sonstige Kategorien (?) in Spitzenpositionen von Entscheidungsorganen, gemessen an der Gesamtzahl der Mitglieder):

In unserer Sozialgenossenschaft sind 60% der Mitglieder Frauen. Der Verwaltungsrat besteht aus vier Frauen und die Präsidentschaft wurde im Jahr 2020 von einer Frau übernommen. Auch die Leitung der Tagesförderstätte obliegt einer Frau.

Partizipation und Inklusion der Beschäftigten, Einbeziehung der Beschäftigten, berufliche Entwicklung der Beschäftigten ist Steigerung des Wohlbefindens der Beschäftigten oder Reduzierung überqualifizierter Beschäftigter (% der Beschäftigten mit einem höheren Bildungsniveau als unter den übrigen Beschäftigten, welche denselben Beruf ausüben):

Die Sozialgenossenschaft Efeu legt großen Wert auf die Partizipation und auf das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen. In dieser Hinsicht werden wöchentliche Teamsitzungen abgehalten, in denen das gesamte Team Ideen, Wünsche sowie Verbesserungsvorschläge einbringen kann. Das Team hat auch die Möglichkeit, in einem individuellen Mitarbeitergespräch mit der Leitung der Tagesförderstätte seine Anliegen zu äußern. Unsere MitarbeiterInnen haben auch die Möglichkeit an einem interessanten Weiterbildungsprogramm teilzunehmen sowie die Ausbildung zum Affolter-Therapeuten in der Schweiz (St. Gallen) zu absolvieren. Zudem finden zur Steigerung der Partizipation sowie des Wohlbefindens der MitarbeiterInnen mehrmals im Jahr Supervisionen durch externe Therapeuten statt.

Beschäftigungsresilienz/Krisenfestigkeit der Beschäftigung, Fähigkeit zur Schaffung von Beschäftigung, Fähigkeit zur Erhaltung von Beschäftigung ist Steigerung der Beschäftigung unter den 20- bis 64-jährigen im Bezugsgebiet oder % des Übergangs von instabilen zu stabilen Arbeitsverhältnissen im laufe eines Jahres /% der Beschäftigen in instabilen Arbeitsverhältnissen (befristete Mitarbeiterinnen) zum Zeitpunkt t0, die ein Jahr später ein stabiles Arbeitverhältnis haben (unbefristet), gemessen an der Gesamtzahl der befristet Beschäftigen zu t0:

Im Frühjahr 2020 wurde die Stelle für eine Ergotherapeutin ausgeschrieben und im Dezember 2020 mit einer jungen Mitarbeiterin, mit gerade abgeschlossenem Studium, besetzt. Es ist Ziel der Genossenschaft dieser Mitarbeiterin ein stabiles Arbeitsverhältnis zu garantieren.

Veränderungen für direkte und indirekte Empfänger, Wohlbefinden benachteiligter Beschäftigter ist Reduzierung der Benachteiligung und persönliche Entwicklung der benachteiligten Personen:

Wir fördern die Selbständigkeit unserer KlientInnen durch kontinuierliches Lernen, Üben und Arbeiten in unserer Tagesförderstätte. Dadurch sollen sie zu einem selbstbestimmten Leben fähig werden und zu größtmöglicher Unabhängigkeit gelangen. Dies öffnet ihnen die Türen zu sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe.

Veränderungen für direkte und indirekte Empfänger, Verbesserung/Erhaltung der Lebensqualität (direkte Empfänger/Nutzerinnen) ist Steigerung des Wohlbefindens der Nutzerinnen oder Steigerung des % jener Personen, die mit ihrer Lebensqualität zufrieden sind (Zufriedenheit mit dem eigenen Leben: Prozentsatz der über 14-jährigen, die eine Punktezahl zwischen 8 und 10 angegeben haben, gemessen an der Gesamtheit aller über 14-jährigen) :

Durch die ergotherapeutische Förderung sowie der Affolter-Therapie können die NutzerInnen im Laufe ihres Lebens immer wieder Teilschritte von Selbständigkeit im Alltag erlangen. Dies hilft ihnen, Momente ihres Lebens selbstbestimmter zu leben und trägt somit zur Steigerung ihrer Lebensqualität bei. Die familiäre Betreuung in der Kleingruppe trägt hingegen zu einer Verbesserung der Sozialkompetenzen der NutzerInnen bei.
Wir versuchen auch einen Teil zur gesellschaftlichen Inklusion der NutzerInnen beizutragen, indem wir mit ihnen zum Einkauf, in öffentliche Schwimmbäder, auf den Weihnachtsmarkt, zum Törggelen, in verschiedene Restaurants und Bars gehen sowie verschiedene Ausflüge und betreute Wochenende machen.
Bezüglich der Steigerung der Lebensqualität der NutzuerInnen ist der Kontakt zwischen Efeu und Elternhaus von fundamentaler Bedeutung.

Veränderungen für direkte und indirekte Empfänger, Verbesserung der Lebensqualität (Angehörige) ist Reduzierung des Asymmetrie-Index Familienarbeit (zeit, die 25- bis 44-jährige Frauen der Familienarbeit/Hausarbeit widmen, gemessen an der Gesamtzeit 100, die beide Partner für Familienarbeit/Hausarbeit aufbringen):

Durch unsere tägliche Arbeit mit den NutzerInnen tragen wir auch zur Verbesserung der Lebensqualität der Eltern bzw. der Angehörigen bei. Diese werden in erster Linie entlastet. Zudem bekommen sie im Falle von Problemen eine professionelle Beratung. Dies trägt zu einer besseren Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf bei.

Qualität und Verfügbarkeit von Leistungen, Verfügbarkeit des Angebots, Qualität und Wirksamkeit der Leistungen ist Aufbau eines integrierten Angebotssystems:

Wir bieten unseren NutzerInnen eine tägliche Betreuung und Förderung in einer familiären Kleingruppe an. Wir leben mit ihnen den Alltag und legen großen Wert auf das alltagsnahe Lernen. Dabei bekommt jeder die Zeit, die er braucht, um sich weiterzuentwickeln. Die NutzerInnen haben im Efeu auch die Möglichkeit, an verschiedenen Freizeitaktivitäten teilzunehmen und somit evtl. neue Hobbies zu finden. Dies trägt zur Steigerung des Wohlbefindens der NutzerInnen aber auch des ganzen familiären Umfeldes bei.

Beziehungen zur Bevölkerung und Entwicklung im Einzugsgebiet, Aktivierung von Community-Building-Prozessen ist Steigerung der sozialen Partizipation (% der über 14-jährigen, die sich in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal sozial beteiligt haben, gemessen an der Gesamtheit aller über 14-jährigen):

 

Beziehungen zur Bevölkerung und Entwicklung im Einzugsgebiet, Transparenz gegenüber der Bevölkerung ist Steigerung des allgemeinen Vertrauens (% der über 14-jährigen, die andere Menschen im allgemeinen für vertrauenswürdig halten, gemessen an der Gesamtheit aller über 14-jährigen):

Unsere Mission ist es, die Gesellschaft im Umgang mit Menschen mit Wahrnehmungsstörungen zu sensibilisieren. Dazu versuchen wir konstant mit den NutzerInnen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Aufgrund der vielen Betreuungsanfragen ist es ein weiteres großes Ziel der Sozialgenossenschaft Efeu, die Affolter-Methode sowie die ergotherapeutische Förderung im Alltag für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Beziehungen zur Bevölkerung und Entwicklung im Einzugsgebiet, Entwicklung und Förderung des Einzugsgebiets ist Steigerung der Konsistenz des historischen städtischen Gefüges (% der Gebäude in ausgezeichnetem oder gutem Zustand, gemessen an der Gesamtheit aller vor 1919 errichteten Wohngebäude) oder Reduzierung der Unzufriedenheit mit der Landschaft des Wohnortes (% der über 14-jährigen, laut denen die Landschaft des Wohnortes augenscheinlich in schlechtem Zustand ist, gemessen an der Gesamtheit aller über 14-jährigen):

nicht vorhanden

Entwicklung des Unternehmertums und innovativer Prozesse, Kreativität und Innovation ist Steigerung der Innovation an Produkten/Diensten im Produktionssystem (% der Unternehmen, die über einen Dreijahreszeitraum Innovationen an Produkten/Diensten eingeführt haben, gemessen an der Gesamtheit aller Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeiterinnen):

Eine ständige Verbesserung des Dienstes sowie das Einbringen von Kreativität und Innovation ist für unsere Genossenschaft ein sehr wichtiger Punkt. Dafür arbeitet die Leitung der Tagesstätte eng mit dem Team, dem Verwaltungsrat sowie mit externen Diensten zusammen.

Entwicklung des Unternehmertums und innovativer Prozesse, Trend zum Unternehmertum ist Steigerung der Inzidenz wissensbasierter Berufe (% der beschäftigten mit Universitätsabschluss (isced 5, 6, 7 und 8) in wissenschaftlich-technischen Berufen (isco 2-3), gemessen an der Gesamtheit aller Beschäftigten):

In unserer Sozialgenossenschaft haben 43% der Beschäftigten einen Universitätsabschluss.

Auswirkungen auf die Politik, Einsparungen für die öff. Verwaltung ist Steigerung der Umlagerung öffentlicher Ressourcen:

Unsere Tagesförderstätte ist eine kleine Struktur und deshalb besser in der Lage effizient und kurzfristig auf Veränderungen  zu reagieren. So konnte sie nach dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie im Mai 2020  früher öffnen als zahlreiche öffentlichen Strukturen. Der anerkannte Tagessatz ist bedeutend niedriger als in anderen Strukturen, was Einsparungen für die öffentliche Verwaltung bewirkt.

Auswirkungen auf die Politik, Beziehungen zu öffentlichen Einrichtungen ist Erweiterung und Stabilisierung der kooperativen Programmierungs- und Planungsprozesse (co-programmazione und co-progettazione):

Über Akkreditierungen und Vereinbarungen übernimmt die Sozialgenossenschaft Efeu sozialpädagogische und ergotherapeutische Leistungen für die Bezirksgemeinschaften und den Gesundheitsbetrieb. Derzeit werden sechs Plätze finanziert. Wir sind  in Verhandlung für weitere zwei Plätze die Finanzierung zu erreichen.

Ökologische Nachhaltigkeit, Schutz und Erhaltung der Umwelt ist Steigerung der Entsorgung von Siedlungsabfällen in Deponien (% der in Deponien entsorgten Siedlungsabfälle, gemessen an der Gesamtheit der gesammelten Siedlungsabfälle):

nicht vorhanden

Ökologische Nachhaltigkeit, Förderung verantwortungsbewussten und umweltfreundlichen Verhaltens ist Steigerung der Zufriedenheit mit der Umweltsituation (% der über 14-jährigen, die mit der Umweltsituation (Luft, Wasser, Lärm) sehr oder relativ zufrieden sind, gemessen an der Gesamtheit aller über 14-jährigen):

nicht vorhanden

Technologische Entwicklung, Einsatz von ict (Informations- und Kommunikationstechnologien), Kompetenzen im Bereich ict ist Steigerung der Wirksamkeit und Effizienz des Systems mithilfe neuer Technologien:

Es gibt Bemühungen,  ein neues Arbeitszeitprogramm für die Mitarbeiter einzusetzen.

Output

Klientenbezogene Ziele:
•             Den einzelnen Menschen in seiner Ganzheit erfassen und fördern,
•             Dem Menschen gleichzeitig Arbeiten und Lernen ermöglichen,
•             Steigerung der Lebensqualität,
•             Förderung der Autonomie des Einzelnen,
•             Ermöglichen von sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe,
•             Erweiterung der Sozial-, Handlungs- und Kommunikationskompetenzen,
•             Fördern größtmöglicher Unabhängigkeit in der Pflege der eigenen Person, in der Selbstversorgung, in     der Verrichtung des häuslichen Alltags, in der Freizeitgestaltung,
•             Verbesserung der Körperwahrnehmung,
•             Unterstützung und Förderung der Sprache und der Kulturtechniken,

Familienbezogene Ziele:
•             Unterstützung der Eltern in der Förderung ihrer Kinder,
•             Erleichterung des Familiären Zusammenlebens,
•             Verminderung von Stresssituationen für alle Beteiligten,
•             Beratungsangebot für Eltern, Familie und Freundeskreis ,

Ziele bezogen auf das erweiterte soziale Umfeld:
•             Einbezug weiterer Personen in die Förderung (Lifelong learning),
•             Etablieren des Affoltermodells in Südtirol ®.

Wir bemühen uns jedes Jahr um die Verbesserung der angebotenen Dienste und um die Erreichung der vorgenommenen Ziele.

Empfängertypen (Sozialgenossenschaften des Typs A)

Bezeichnung des Dienstes: Tagesförderstätte Efeu
Inanspruchnahme des Dienstes in Tagen :
225
Art interner Tätigkeiten des Dienstes:
Betreuung, Begleitung Förderung von jungen Erwachsenen mit Wahrnehmungsstörungen durch Anwendung des Affolter-Modells

Gesamtanzahl

NutzerInnen-Kategorie

3

Sehr schwere Beeinträchtigung (A)

0

Vollinvalidität (B)

3

Schwere Beeinträchtigung (C)

3

Mäßige Beeinträchtigung (D)

1

Leichte Beeinträchtigung (E)

0

Senioren

0

Minderjährige

Art externer Tätigkeiten (Treffen/Veranstaltungen zusammen mit der lokalen Bevölkerung)

Anzahl externer Tätigkeiten: 0

Art externer Tätigkeiten:

Weitere Empfängertypen, die nicht in der obigen Auflistung vorkommen

nicht vorhanden

Outcome für direkte und indirekte Empfänger und Stakeholder

Siehe "Output Tätigkeiten"

Organisations-, Management- und Qualitätszertifikate (falls vorhanden)

Es sind keine Organisations-, Management- und Qualitätszertifikate vorhanden.

Erläuterung des Verwirklichungsgrades der festgesetzten Managementziele, allfällige für die Verwirklichung (oder mangelnde Verwirklichung) der festgesetzten Ziele relevante Faktoren beschreiben

Wir möchten in Zukunft intensiv daran arbeiten, das Affolter-Modell für mehrere KlientInnen zugänglich zu machen sowie weiterhin die Gesellschaft im Umgang mit Menschen mit Wahrnehmungsstörungen zu sensibilisieren.

Elemente/Faktoren, welche die Verwirklichung der institutionellen Zwecke kompromittieren könnten und Verfahren zur Vermeidung solcher Situationen

Der Ausbruch von Covid-19 hat im Frühjahr 2020 die Schließung der Tagesförderstätte vom 08. März bis 22. Mai erfordert.  Um dies in Zukunft zu vermeiden, werden strenge Sicherheitsprotokolle eingehalten (Abstandsregeln, Schutzausrüstung, Desinfektion usw.). Alle MitarbeiterInnen in der Tagesförderstätte und ein Großteil der KlientInnen haben inzwischen die Schutzimpfung gegen Covid-19 erhalten. Die MitarbeiterInnen machen zudem einmal in der Woche einen Antigen-Test.

 

  1. WIRTSCHAFTLICH-FINANZIELLE SITUATION

Herkunft der wirtschaftlichen Ressourcen mit getrennter Angabe öffentlicher und privater Einnahmen

Umsatzerlöse:

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2020

2019

2018

Umsatzerlöse von öffentlichen Körperschaften für die Führung von sozialen, sozio-sanitären und erzieherischen Diensten

174.700 €

204.055 €

221.337 €

Umsatzerlöse von öffentlichen Körperschaften für die Führung sonstiger Dienste (Instandhaltung von Grünanlagen, Reinigung…)

0 €

0 €

0 €

Umsatzerlöse von privaten Bürgern

17.068 €

20.062 €

17.776 €

Umsatzerlöse von privaten Unternehmen

0 €

0 €

0 €

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